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Kinostart Deutschschweiz: 12. März 2026
Kinostart Westschweiz: 23. September 2026
ELEPHTANTS & SQUIRRELS
Premierentour mit Regisseur Gregor Brändli und Gästen 08. – 16. März 2026.
Di. 10. März BASEL kult.kino Atelier, 18:00
Mi. 11. März BERN Kino Rex, 18:00
Do. 12. März LUZERN Bourbaki, 18:00
Fr. 13. März WINTERTHUR Cameo, 19:45
So. 15. März ZÜRICH Riffraff, 11:00
So. 22. März LIESTAL Sputnik, 10:30
So. 22. März BRUGG Odeon, 11:00 - Vorstellung im Rahmen der Aktionswoche gegen Rassismus in Zusammenarbeit mit dem rif (regionale Integrationsfachstelle Brugg) statt.
Weitere Termine, sowie Schulvorstellung und Sondervorstellungen auf Anfrage möglich.
Die Schweiz war keine Kolonialmacht, und dennoch profitierte sie auf vielfältige Weise vom Kolonialismus. «Elephants & Squirrels» wirft ein Licht auf die dunklen Verflechtungen.
Der Film folgt der sri-lankischen Künstlerin Deneth Piumakshi Veda Arachchige, die bei Recherchen in Schweizer Museen auf menschliche Überreste und Kulturgüter aus ihrem Heimatland stösst. Von ihrer Entdeckung erschüttert, rekonstruiert sie die Geschichte dieser Objekte. Bald findet Deneth auch heraus, dass Sri Lanka bereits in den 1970er Jahren die Rückgabe verlangt hatte – doch die Schweiz lehnte ab. Gemeinsam mit Uru Warige Wannila Aththo, dem Chief einer indigenen Adivasi-Gemeinschaft Sri Lankas, kämpft Deneth nun dafür, dass sich die Schweiz der Verantwortung stellt. Unermüdlich baut sie Brücken zwischen allen Beteiligten, um den Prozess voranzutreiben …
Die Sammlung war Ende des 19. Jahrhunderts durch die Naturforscher Paul und Fritz Sarasin aus Sri Lanka nach Basel gebracht worden – mit Methoden, die koloniale Gewalt, wissenschaftlichen Anspruch und Rassentheorien auf frappante Weise vereinten.
«Elephants & Squirrels» erzählt vielstimmig von Vergangenheit und Gegenwart und konfrontiert die Schweiz mit zentralen Fragen zu Machtverhältnissen, historischer Verantwortung und dem kulturellen Erbe.
"Elephants & Squirrels ist informativ, aufschlussreich, fesselnd und unterhaltsam. Es ist eine detailreiche Reise durch Zeit und Raum, die ein vertrautes Thema aufgreift und es durch ein geografisch sehr präzises Prisma betrachtet. Dabei wird eine Geschichte erzählt, die uns durch ihre kulturelle Besonderheit in ihren Bann zieht und mit kluger, gründlicher Eleganz zum Kern und zur Kunst der Sache vordringt." - Max Borg, The Film Verdict
Kinostart: 30. April 2026
DER TOD IST EIN ARSCHLOCH
Premierentour mit Protagonist Eric Wrede und Filmemacher Michael Schwarz: 20. – 26. April 2026
Bestsellerautor Eric Wrede, bekannt als Deutschlands wohl unkonventionellster Bestatter, und sein Team nehmen uns in Der Tod ist ein Arschloch mit auf eine ebenso berührende wie schonungslos ehrliche Reise an den Rand des Lebens. Zwischen Krematorien, Wohnzimmern voller Erinnerungen und Gesprächen mit Trauernden entsteht ein Film, der dem Tod nicht ehrfürchtig die Hand reicht, sondern ihm frech ins Gesicht lacht.
Mit Witz, Wärme und viel Empathie stellt der Film die Frage: Warum verdrängen wir das Unvermeidliche so konsequent – und was würde passieren, wenn wir den Tod endlich ins Leben lassen? Eric Wrede öffnet Türen zu einem neuen Umgang mit Abschied, Schmerz und Erinnerung – dabei ist er mal provokant, mal tiefgründig, aber immer menschlich.
Der Tod ist ein Arschloch ist kein trockener Dokumentarfilm, sondern ein mutiges Porträt über das Sterben in unserer Gesellschaft – und ein Plädoyer dafür, endlich wieder lebendig zu leben. Radikal ehrlich. Erfrischend anders. Und verdammt notwendig.
"Wenn man einen Tag mit Eric Wrede verbringt, verliert der Tod so einiges an Schrecken." – Süddeutsche Zeitung

