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Kinostart Deutschschweiz: 12. März 2026
Kinostart Westschweiz: 23. September 2026
ELEPHANTS & SQUIRRELS
Die Schweiz war keine Kolonialmacht, und dennoch profitierte sie auf vielfältige Weise vom Kolonialismus. «Elephants & Squirrels» wirft ein Licht auf die dunklen Verflechtungen.
Der Film folgt der sri-lankischen Künstlerin Deneth Piumakshi Veda Arachchige, die bei Recherchen in Schweizer Museen auf menschliche Überreste und Kulturgüter aus ihrem Heimatland stösst. Von ihrer Entdeckung erschüttert, rekonstruiert sie die Geschichte dieser Objekte. Bald findet Deneth auch heraus, dass Sri Lanka bereits in den 1970er Jahren die Rückgabe verlangt hatte – doch die Schweiz lehnte ab. Gemeinsam mit Uru Warige Wannila Aththo, dem Chief einer indigenen Adivasi-Gemeinschaft Sri Lankas, kämpft Deneth nun dafür, dass sich die Schweiz der Verantwortung stellt. Unermüdlich baut sie Brücken zwischen allen Beteiligten, um den Prozess voranzutreiben …
Die Sammlung war Ende des 19. Jahrhunderts durch die Naturforscher Paul und Fritz Sarasin aus Sri Lanka nach Basel gebracht worden – mit Methoden, die koloniale Gewalt, wissenschaftlichen Anspruch und Rassentheorien auf frappante Weise vereinten.
«Elephants & Squirrels» erzählt vielstimmig von Vergangenheit und Gegenwart und konfrontiert die Schweiz mit zentralen Fragen zu Machtverhältnissen, historischer Verantwortung und dem kulturellen Erbe.
Kinostart: 30. April 2026
DER TOD IST EIN ARSCHLOCH
Premierentour mit Protagonist Eric Wrede und Filmemacher Michael Schwarz: 20. – 26. April 2026
Di. 21. April WÄDENSWIL SchlossCinema, 18.30
Mi. 22. April ST. GALLEN Kinok, 20:00 Moderation: Marc Keller, wissenschaftlicher Mitarbeiter Assisted Lab, Universität St.Gallen.
Do. 23. April BERN Cinématte, 18:30
Fr. 24. April LIESTAL Sputnik, 18:00
Sa. 25. April ZUG Kino Seehof, 10:30 - In Zusammenarbeit mit Palliativ Zug und Hospiz Zug
So. 26. April ZÜRICH Arthouse Piccadilly, 11:00 - In Zusammenarbeit mit dem Friedhof Forum Zürich. Moderation: Reto Bühler, Leiter Friedhof Forum
Weitere Termine, sowie Schulvorstellung und Sondervorstellungen auf Anfrage möglich.
Bestsellerautor Eric Wrede, bekannt als Deutschlands wohl unkonventionellster Bestatter, und sein Team nehmen uns in Der Tod ist ein Arschloch mit auf eine ebenso berührende wie schonungslos ehrliche Reise an den Rand des Lebens. Zwischen Krematorien, Wohnzimmern voller Erinnerungen und Gesprächen mit Trauernden entsteht ein Film, der dem Tod nicht ehrfürchtig die Hand reicht, sondern ihm frech ins Gesicht lacht.
Mit Witz, Wärme und viel Empathie stellt der Film die Frage: Warum verdrängen wir das Unvermeidliche so konsequent – und was würde passieren, wenn wir den Tod endlich ins Leben lassen? Eric Wrede öffnet Türen zu einem neuen Umgang mit Abschied, Schmerz und Erinnerung – dabei ist er mal provokant, mal tiefgründig, aber immer menschlich.
Der Tod ist ein Arschloch ist kein trockener Dokumentarfilm, sondern ein mutiges Porträt über das Sterben in unserer Gesellschaft – und ein Plädoyer dafür, endlich wieder lebendig zu leben. Radikal ehrlich. Erfrischend anders. Und verdammt notwendig.
"Wenn man einen Tag mit Eric Wrede verbringt, verliert der Tod so einiges an Schrecken." – Süddeutsche Zeitung

